Die Heimatvereinigung trauert um Adolf Jürgs

Am 20. Januar 2017 verstarb nach schwerer Krankheit Adolf Jürgs im Alter von 76 Jahren.Mit seiner Frau Elke und seiner Familie trauern auch die Mitglieder der Heimatvereinigung Finkenwerder um den Organisator so vieler gelungener und erlebnisreicher mehrtägiger Reisen. Die erste von Adolf organisierte Reise ging 1990 mit noch einem Bus und 50 Reisenden in den Harz nach Hohe Geiß, was so kurz nach der Öffnung der Grenze zur DDR sicherlich auch teilweise ein Abenteuer bedeutete. Ab 1993 wurden dann schon zwei Busse benötigt, um die interessierten Mitglieder mitzunehmen. Die Reise im Jahr 2016 führte uns nach Fulda und in die Rhön und war wieder voller eindrucksvoller Erlebnisse. Es war die 26. von Adolf ausgearbeitete Reise. Es war jedoch nicht seine letzte. Gleich nach Beendigung starteten die Vorbereitungen für das Jahr 2017. Nach reiflicher Überlegung entschloss sich Adolf, eine besonders gelungene Reise in die Mecklenburger Seenplatte, nämlich nach Plau, zu wiederholen. Er hatte ausgerechnet, wie viele der damaligen Teilnehmer nicht mehr unter uns weilen  und es waren einige. So bietet auch diese Reise viele Attraktionen und ist bereits bis auf ein paar Restplätze ausgebucht. Es soll eine Adolf Jürgs-Gedächtnisreise werden.

Bevor Adolf 1990 Reisen für die Heimatvereinigung organisierte, fanden auch schon von Reisebüros angebotene Ausfahrten statt. Der Vorstand der Heimatvereinigung wird sich auch zukünftig dafür einsetzen, über Angebote der Reisebüros attraktive Ziele für Kurzreisen ausfindig zu machen. Und vielleicht findet sich ja auch unter den Lesern des Kössenbitter oder den Mitgliedern der Heimatvereinigung jemand, den es reizt, das Erbe von Adolf anzutreten und mit dem gleichen Elan sein Ziel zu erreichen, „hohe Qualität zu niedrigen Kosten.“ Wichtig war ihm, dass für die Mitglieder eine Teilnahme an der Ausfahrt auf keinen Fall am Preis scheitern dürfe. Und das ist ihm bei der fast immer 100%igen Auslastung auch gelungen. Die Heimatvereinigung Finkenwerder wird Adolf Jürgs in dankbarer Erinnerung behalten.

Jutta Haag