Kranzniederlegung am Gorch-Fock-Stein

 

Am 31. Mai 2016 veranstaltete die Heimatvereinigung Finkenwerder eine Gedenkfeier anlässlich des 100sten Todestages von Gorch Fock.

Der Finkenwerder Schriftsteller Johann Wilhelm Kinau, der sich den Künstlernamen Gorch Fock gegeben  hatte, fand den Tod als Matrose auf dem kleinen Kreuzer „Wiesbaden“ in der Skagerrak-Schlacht 1916, die sich am 31. Mai 2016 zum 100sten Mal jährte.

Die Heimatvereinigung Finkenwerder hatte unter Federführung ihres Stellvertretenden Vorsitzenden Kurt Wagner den Tag organisiert. Dazu gehörte die Niederlegung eines Kranzes im Gorch-Fock-Park von Finkenwerder am Gedenkstein am frühen Nachmittag sowie eine Feierstunde in der St. Nikolai-Kirche zu Finkenwerder in den frühen Abendstunden.

Bei schönstem Wetter erschienen zu der Kranzniederlegung zahlreich geladene Gäste sowie auch eine große Anzahl von Finkenwerder Bürgern, darunter vor allem Abordnungen fast aller Finkenwerder Vereine, zumeist vertreten durch die Vorsitzenden. Hervorzuheben war auch eine Abordnung des „Danzkring Finkenwerder“, die extra in Tracht erschienen waren.

Zu den geladenen Gästen gehörte ebenso eine Abordnung von Kadetten und Offizieren des Segelschulschiffes  der Bundesmarine „Gorch Fock“. Zwei der Kadetten nahmen Aufstellung links und rechts neben dem Gedenkstein, der für diesen Anlass restauriert worden ist. Hinter dem Stein, waren zwei Fahnenmasten mit den Flaggen Deutschlands und Hamburgs aufgebaut.

Jutta Haag, Erste Vorsitzende der Heimatvereinigung, nahm um 14:00 Uhr die Begrüßung der Gäste vor, allen voran den Innensenator der Freien und Hansestadt Hamburg, Herr Andy Grothe, sowie die erschienenen Mitglieder der Kinau-Familie sowie die Abordnung der Finkwarder Speeldeel, die von Gorch Fock mit begründet wurde und die in diesem Jahr ihren 110ten Geburtstag begeht. Nach der offiziellen Begrüßung weiterer Gäste hat Jutta dann den Ehrenvorsitzenden der  Heimatvereinigung Werner Marquart sowie die Vorsitzende der Speeldeel Carina Kaiser gebeten,  den Kranz am Gedenkstein nieder zu legen.

Werner Marquart und Carina Kaiser nahmen die Kranzniederlegung vor und Werner ließ es sich nicht nehmen, noch ein paar Worte des Gedenkens zu sprechen.

Daran anschließend wurde der Innensenator gebeten,  einige Worte an die Gäste zu richten. Herr Grothe hob. In seiner Rede die Bedeutung von Gorch Fock für Finkenwerder sowie die Rolle und Bedeutung Finkenwerders für Hamburg hervor.  Nach der Rede von  Herrn Grothe sprach auch noch der Pastor der Nikolai-Kirche zu Finkenwerder, Herr Torsten Krause,  ein paar Worte des Gedenkens. Daran anschließend erhielten die Damen der Familie Kinau jeweils eine Rose überreicht.

Nach Abschluss der offiziellen Reden war noch Gelegenheit für die vielen anwesenden Gäste ein paar Worte zu wechseln. Da man noch die Gedenkfeier in der Kirche hatte, war die Veranstaltung im Gorch-Fock-Park gegen 15:00 Uhr beendet.

Um 17:00 Uhr fand man sich in der St. Nikolai Kirche am Landscheideweg ein. Allen voran erschienen auch zu dieser Feierstunde die geladenen Gäste, viele Vorsitzende der Finkenwerder Vereine sowie Mitglieder der Vereine und Finkenwerder Bürger.

Adolf Fick, Vorsitzender des Kulturkreises Finkenwerder, sprach ein paar Worte der Begrüßung. Danach wurden die Anwesenden auch von Pastor Krause begrüßt, der dann die Abordnung der Finkwarder Speeldeel, die gemeinsam mit Rolf Zuckowski vor dem Altar Aufstellung genommen hatte, um den Vortrag eines Liedes bat. Dann stellte er den Auftritt des Schauspielers Jasper Vogt in Aussicht.

Jasper Vogt fand launige und besinnliche Worte zum Leben und zu Werken von Gorch Fock und bat die Speeldeel nochmals um einen musikalischen Beitrag. Dann brachte Herr Vogt eine Geschichte von Gorch Fock zu Gehör. Zum Abschluss ließ die Speeldeel noch das Lied „Sünn in de Seils“ mit dem Text von Gorch Fock erklingen.

Pastor Krause fand noch ein paar Worte des Abschiedes und nach Erteilung des Segens wurden alle Anwesenden zu einem Imbiss und Umtrunk im Garten der Kirche  eingeladen,

Bei wunderschönem Sommerwetter wurde der Tag bei Speis und Trank mit vielen Gesprächen verabschiedet.

Ein schöner Tag des Gedenkens, nicht der Trauer, ging zur Neige.

Gesa Meier